April 2017

POST-CHRISTENTUM – Teil II

POST-CHRISTENTUM – Teil II

Geschichte eines fetalen Todes

Der „Tod Gottes“, den man symbolisch dadurch erzielt, dass man seine Existenz ignoriert, führt den Menschen in Wirklichkeit nicht nur dazu, den Glaubens an eine höhere, absolute Ordnung abzulehnen, sondern auch zur Ablehnung von absoluten Werten sowie eines absoluten universellen moralischen Gesetzes, das der gesamten Schöpfung ein reibungsloses Funktionieren garantiert. Continua

POST-CHRISTENTUM – Teil I

POST-CHRISTENTUM – Teil I

Geschichte eines fetalen Todes

Gott ist tot? Gemäß den Normen des zeitgenössischen matrixianischen Denkens ist Gott tot. Das bedeutet mit anderen Worten, dass Gott nicht die Quelle irgendeines Moral-Codex der absoluten Werte ist. Und weil Gott, der Schöpfer tot ist, kann ich als Geschöpf endlich seinen Platz einnehmen. Continua