REGEN DER LETZTEN JAHRESZEIT – Teil III
So muss es geschehen. Dass eine Zeit komme, in der der Geist nicht mehr in den Stätten der Anbetung eingezäunt bleibt, sondern jeden menschlichen Raum noch vor den Worten verwandelt. Eine Zeit, in der das Licht Männer und Frauen aller Nationen und Sprachen überflutet und reale Wirkungen im Leben hervorbringt: Frieden in Konflikten, Klarheit in der Verwirrung, Kraft für die gebrochenen Herzen, Ordnung, wo zuvor das Chaos herrschte. Das ist das Prinzip der Herrschaft des Lichts: keine religiöse Ideologie, sondern eine lebendige Gegenwart, die in der Lage ist, die Materie zu durchdringen und sie wieder an der ursprünglichen Harmonie auszurichten. Denn wenn das Licht einen Menschen durchdringt, verändert es sein Gesicht, seinen Blick, seine Stimme, ja sogar die Art und Weise, wie er auf Erden wandelt. Und wenn genügend Menschen dieses Licht in sich tragen, beginnen sich selbst die Systeme zu beugen: die Institutionen, die Volkswirtschaften, die Kulturen, die Machtstrukturen. Nicht durch Zwang, sondern weil die Wahrheit eine Kraft besitzt, die keine Dunkelheit für immer zurückhalten kann. Dann wird die Welt endlich begreifen, dass das Heilige nicht von der Materie getrennt ist. Dass der Himmel nicht fern der Erde ist. Und dass der Wille des Vaters sich selbst im Pulsieren der Städte, im Fluss des Geldes, in den Entscheidungen der Regierungen und in den Händen derer offenbaren kann, die die Zukunft der Welt bauen.
