EIN LIED DER BEFREIUNG

Aus tiefstem Inneren rief mich der Himmel beim Namen,

Als Herold aufstehen, um das brennende Licht zu verbreiten.

Im göttlichen Schatten wurde meine Stimme zum Schwert,

Und in der Stille war ich ein scharfer Pfeil, bereit zum Fliegen.

„Vergebens habe ich gekämpft“, seufzte ich manchmal,

Zerquetscht von der Last des Seins, vom Abgrund des Gebens.

Aber in der Dunkelheit ertönte eine Stimme: „Du bist meine Ehre,

Meine Herrlichkeit wird in dir leuchten, meine Macht wird ein Zuhause haben.“

„Ist die Aufgabe, die Gefallenen hochzuheben, zu klein?“

Nein, antwortete der Erlöser, der Heilige der Sterne:

„Ein Licht für die Nationen, eine Hoffnung, die den Himmel berührt,

Ein Weg für diejenigen, die Freiheit suchen, für die Seele, die wandert.“

Den Gefangenen befehle ich: „Befreit euch von den Ketten!“

An die Verzweifelten: „Komm ans Licht, ich zeige dir den Weg!“

Erhebe deine Augen zum Himmel, mein Land, singe und tanze!

Sogar die Berge freuen sich über den Komfort, der herabsteigen wird.

Für jedes Ödland, für jedes gebrochene Herz,

Ich verspreche Wiedergeburt, ein Zuhause, einen Neuanfang.

Zu den Menschen hebe ich meine Hand, zu den Nationen hebe ich die Flagge,

Und die verlorenen Kinder werden zurückkommen, umarmt und wieder in Harmonie gebracht.

Am Pfingsttag kommt der Geist herab,

Die Seele mit Feuer und die Erde mit Versprechen erfüllen.

Herrscher und Königinnen werden sich vor meinen Füßen verneigen,

Sie werden mit Hingabe dienen, ihr Gesicht im Staub.

So steht es schon seit Jahrhunderten und so wird es auch immer sein:

Sie werden das Licht von oben in mir erkennen und nie enttäuscht sein.

Unter der Führung des Geistes ist jeder Schritt eine Erneuerung,

Ein Zeichen göttlicher Macht, ein ewiger Glanz am Firmament.

(siehe Jesaja 49:1-7)